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Standard- und Individualsoftware im Vergleich

In erster Linie besticht Standardsoftware durch einen geringen Anschaffungspreis und schnelle Verfügbarkeit, denn die Produkte werden bereits im Vorfeld unternehmensübergreifend entwickelt und die Stückkosten durch eine größere Kundenzahl relativiert. 

In der Regel versuchen Softwarehersteller, den Bedarf einer ganzen Branche mit einem Softwareprodukt abzudecken. Dies zwingt Hersteller möglichst universelle Anwendungen zu erstellen, die aber bereits bestehendes Unternehmensprozesse nicht nahtlos abdecken. Um dies zu umgehen, passen Kunden ihre eigenen Geschäftsprozesse an die zur Verfügung gestellte Software an. Als positiv kann hierbei der Umstand betrachtet werden, dass Unternehmen damit auch einen höheren Grad an Standardisierung erlangen. In der Folge kann auch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Unternehmen verbessert werden. 

Dieses Vorgehensmodell wird problematisch, wenn der eigentliche Geschäftszweck nicht erreicht werden kann. Fehlt dem Produkt oder dessen Hersteller die Möglichkeit oder Kompetenz die Software individuell zu erweitern, muss bei einer Erweiterung der Geschäftstätigkeit ein neues Produkt beschafft werden.

Open Source als Alternative zu Standardsoftware

Open Source stellt in vielen Fällen eine Alternative oder sogar die einzige Lösung dar. Quelloffene Codes ermöglichen die individuelle Erweiterung oder Anpassung einer bestehenden Anwendung. 
Kritische Faktoren bei der Auswahl sind die Größe der Community, die sich um die Pflege und Erweiterung der Software kümmert und die Bereitstellung von Softwarentwicklern, die auf Basis dieser Produkte individuelle Software erstellen sollen. Je nach Umfang des Projektes kann der zu erbringende Aufwand erheblich sein. Dehalb sollte bereits im Vorfeld eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit Blick auf die langfristigen Kosten erfolgen.

Bei Einsatz eines eigenen Entwicklerteams macht sich das Unternehmen gleichzeitig unabhängig von den etablierten Standardsoftware-Lieferanten.

Befindet sich das Entwicklerteam im eigenen Hause, muss es ständig unterhalten werden und ist bei der Arbeitsstärke weniger flexibel, was bei der Implementierung von Änderungen problematisch werden kann, sobald vorübergehend eine große Entwicklerzahl benötigt wird.

Eine Alternative stellen Freelancer dar, die flexibel als Ergänzung zu bestehenden eigenen Teams eingesetzt werden können.  Die Arbeit mit Freelancern empfiehlt sich, wenn alle Leistungen penibel dokumentiert werden, und das Projektmanagement im eigenen Haus arbeitet. Diese Form der Felxibilität hat ihren Preis.

Für Projekte mit langfristigen Perpektiven ist diese Vorgehensweise nur dann zu empfehlen, wenn sichergestellt werden kann, dass Mitarbeiter für Projektmanagament, Entwicklung, Dokumentation und Maintenance langfristig ans Unternehmen gebunden werden können.  

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